Teil 1 - Übers Schaffen und Erfinden

Mannheim, Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar, eines der sonnigsten und wärmsten Flecken Deutschlands, hat um die  320.000 Einwohner und ist seit kurzem Dank des statistischen Bundesamtes „nur noch“ die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs. 

Die „Monnemer“ sind ein buntes Volk. Über 170 Nationalitäten finden sich hier wieder, die sich in prominente Bürger, wie Joy Flemming, Charly Graf, Bülent Ceylan, Xavier Naidoo und Laith Al Deen, widerspiegeln.

 

 

 

 

 

 

Das Entrée der Stadt Mannheim an der Wilhelm-Varnholt-Allee, Zubringer der A656, zwischen Neuostheim und Neuhermsheim.

Der Blick zurück in die Vergangenheit zeigt, dass Mannheim immer wieder als Industrie- und Handelsstadt in seiner über 400-jährigen Stadtgeschichte Menschen von außerhalb anzog. Denn hier gab es Arbeit. 

Durch die Lage an den beiden Flüssen Rhein und Neckar war und ist Mannheim ein bedeutender Umschlagplatz für Güter aller Art. Es wundert also einen nicht, dass in Sachen Größe Binnenhafen und Rangierbahnhof jeweils Platz 2 im deutschen Ranking belegen. 

 

 

 

 

 

 

Das Treiben am Rangierbahnhof lässt sich am besten von der Fahrradbrücke

nahe der SAP-Arena beobachten.

Aus den Hallen traditionsreicher Unternehmen gehen viele bekannte Produkte vom Band: ZEWA-Papierrolle, Soft-Taschentücher, Nudeln von Birkel, Karamalz von der Privatbrauerei Eichbaum, Zucker von Südzucker oder auch Dove von Unilever. Der Bio-Supermarkt Alnatura hat ebenso hier seinen Ursprung, wie die Baumarktkette Bauhaus.

Auch dem jüngsten Wandel ist es zu verdanken, dass diese Stadt nie stillsteht. Die Stadtverantwortlichen haben mit Erfolg intensiv in die Kreativwirtschaft investiert. Es sind viele junge Menschen von überall hergezogen und haben das Mannheimer Image des Provinznestes entstaubt. Eine Vielfalt an gastronomischen Ideen tat ihr Übriges. 

 

 

 

Die Privatbrauerei Eichbaum in der Käfertalerstraße 170 in Mannheim-Wohlgelegen.

Viele Start-Up Unternehmen haben sich auf die Digitalisierung und auf neue Technologien spezialisiert. Und eifern ihren berühmten Vorgängern nach: Karl Drais erfand hier das Fahrrad, Carl Benz das Automobil, Werner von Siemens den elektrischen Aufzug, Heinrich Lanz den Bulldog Traktor und Carl Herrdegen das Rezept für den heutigen Mannemer Dreck, eine lebkuchen-ähnliche Spezialität auf eine Oblate gebacken und mit Schokolade überzogen. 

 

 

 

 

 

Auch eine leckere Erfindung aus Mannheim:

Das Spaghetti Eis von Dario Fontanella

Gläserne Manufaktur in L11, 11 / Stammhaus in O4, 5

Doch die wohl berühmteste Unternehmerfamilie Mannhheims sind die Engel-horns. Friedrich Engelhorn ist Gründer des Chemiekonzerns BASF mit Sitz in Ludwigshafen, der Schwesterstadt Mannheims auf der gegenüberliegenden Rheinseite und Georg Engelhorn war Kaufmann und Mitgründer von Engel-horn und Sturm, der heutigen Engelhorn KGaA, dem Flagship-Store auf den Mannheimer Planken in Sachen Bekleidung.

Daran angeschlossen sind neben diversen Bars fünf Restaurants: Das Coq au vin, der Dachgarten (mit schönem Ausblick), die Face Lounge, das Ein-Sterne Fischrestaurant Le Corange und das Opus V mit Deutschlands jüngsten Zwei-Sterne-Koch Tristan Brandt. Neben ihm sind drei weitere Köche in unserer Stadt mit diesem begehrten Stern ausgezeichnet. In Mannheim lässt es sich also gut Speisen!

 

 

Fassade des Engelhorn Haupthauses in O5

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